Für optimale Versorgungssicherheit: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt Lkw Sonntagsfahrverbot bis Ende Februar aus - Lkw-Fahrer müssen sich rechtzeitig um Einreiseformalitäten kümmern

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat das 'Sonn- und Feiertagsfahrverbot' für Lkw ab 7,5 Tonnen auf Bayerns Straßen bis einschließlich 28. Februar 2021 ausgesetzt. "Damit unterstützen wir die Transportlogistik, für funktionierende Lieferketten und Warenströme zu sorgen", erklärte Herrmann. "Geschäfte und Firmen müssen bestmöglich mit Waren beliefert werden." Hintergrund sind laut Herrmann die derzeitigen Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol und damit verbunden eine teilweise verzögerte Abfertigung des Lkw Verkehrs. "Die Bundespolizei und unsere Bayerische Grenzpolizei kontrollieren gründlich, aber auch so zügig wie nur möglich", so der Innenminister. Für Verzögerungen bei Grenzkontrollen sorge beispielsweise, wenn Lkw-Fahrer den erforderlichen negativen Corona-Testnachweis nicht mit sich führen oder die Digitale Einreiseanmeldung fehlt. Daher appellierte Herrmann an die Transportunternehmen und Lkw-Fahrer, sich rechtzeitig vor dem Grenzübertritt von Tschechien und Tirol nach Bayern um die notwendigen Formalitäten zu kümmern.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt bayerische Verkehrsunfallstatistik 2020 vor: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Unfallstatistik: Zahl der Verkehrstoten auf niedrigstem Stand - Radunfälle nehmen zu - Schärfere Kontrollen angekündigt

Das durch die Corona-Pandemie bedingte geringe Verkehrsaufkommen hat sich im vergangenen Jahr auch auf die Unfallbilanz ausgewirkt: 2020 kamen bei Verkehrsunfällen auf Bayerns Straßen 484 Menschen ums Leben, das sind 57 Unfallopfer weniger als 2019. "Das ist der niedrigste Stand der Zahl der Verkehrstoten seit Beginn der Unfallaufzeichungen vor mehr als 65 Jahren," gab Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik 2020 heute bekannt. Sorge bereitet dem Minister allerdings unter anderem die gestiegene Zahl an Radunfällen: "Pandemiebedingt waren im vergangenen Jahr mehr Radfahrer unterwegs. Bedauerlicherweise ist die Zahl der Radunfällen um 9,6 Prozent auf 19.212 und die Zahl der verletzten Radfahrer um 11,1 Prozent auf 18.006 gestiegen." Die Zahl der getöteten Radfahrer hingegen sei um 11,7 Prozent auf 68 gesunken. "Wir werden 2021 weiterhin hart daran arbeiten, die Verkehrssicherheit auf Bayens Straßen zu erhöhen", kündigte der Innenminister an. "Besonders wichtig ist mir, den Radverkehr noch sicherer zu machen. Dazu gehören auch verstärkte Kontrollen - vor allem von Radl-Rowdies, aber auch von Autofahrern, die keine Rücksicht auf Radler nehmen." 

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: "Erfolgreiches bayernweites Förderprogramm auf die Landeshauptstadt München ausgeweitet" - Integrationslotsen nun in 90 Kommunen im Einsatz

"Die ehrenamtlichen Asyl- und Integrationshelfer in der Landeshauptstadt München dürfen sich über Unterstützung freuen: Sie erhalten ab dem 1. März 2021 eine hauptamtliche Integrationslotsin, die als starke Partnerin vor Ort bei der wertvollen Integrationsarbeit zur Seite steht," teilte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann heute mit. Der Freistaat fördert das Projekt in der Landeshauptstadt München mit bis zu 60.000 Euro pro Jahr. Herrmann: "Das Förderprojekt ist ein Riesenerfolg und gut angelegtes Geld." Dies habe auch eine jüngst durchgeführte Evaluation bestätigt. "Wir investieren in eine erfolgreiche Integration und damit in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Außerdem machen wir klar: Wir wollen die Integrationsarbeit unserer ehrenamtlichen Helfer nach Kräften unterstützen. Dank ihres großartigen Engagements können wir auf eine solch hervorragende Integrationsarbeit in Bayern stolz sein," betonte der Minister. 

Innenminister Joachim Herrmann lobt spontanen "Kraftakt" der bay. Kreisverwaltungsbehörden: In kurzer Zeit Mitarbeitern von rund 2500 systemrelevanten Betrieben Grenzgänger-Bescheinigungen ausgestellt - Staugeschehen an der Grenze deutlich entspannter

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich ausdrücklich bei den Kreisverwaltungsbehörden in Bayern für ihr schnelles Handeln bei der Ausstellung von Grenzgänger-Bescheinigungen an systemrelevante Betriebe bedankt. "Unsere Stadtverwaltungen und Landratsämter haben in einem spontanen Kraftakt ganze Arbeit geleistet und innerhalb von zwei Tagen Mitarbeitern von 2.467 bayerischen Unternehmen Bescheinigungen ausgestellt. Mit diesen Papieren kommen die Firmenmitarbeiter aus Tschechien und Tirol problemlos und schnell über die Grenze." Die heutige Zwischenbilanz seit der Einführung strengerer Einreisebeschränkungen fällt für den Innenminister deshalb auch positiv aus: "Insgesamt gibt es kaum mehr Probleme mit dem grenzüberschreitenden Verkehr, weder an der Grenze zu Tirol noch an der zu Tschechien."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Situation an den Grenzen zu Tschechien und Tirol: Verkehrslage weitgehend entspannt - Mehr als 5.500 Zurückweisungen - Erstaunlich viele ohne Einreiseanmeldung und Coronatest

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich die Verkehrslage an den Grenzübergängen von Tschechien und Tirol nach Bayern weitgehend entspannt. "Die Bundespolizei und unsere Bayerische Grenzpolizei arbeiten hart daran, die coronabedingten Grenzkontrollen gründlich sowie auch so zügig und reibungslos wie nur möglich durchzuführen", erklärte Herrmann. "Funktionierende Lieferketten und Warenströme sind sehr wichtig." Die gestrigen Staus führte Herrmann auch auf das Ende des Sonntagsfahrverbots zurück, das an den Grenzen zu Deutschland grundsätzlich mehr Lkw-Verkehr zur Folge hat. Außerdem geht Herrmann davon aus, dass sich die internationalen Lkw-Ströme schnell an die neue Kontrollsituation anpassen werden und beispielsweise Umfahrungsmöglichkeiten über die Tauernautobahn anstatt über den Brenner und die Inntalautobahn nutzen. Sehr dankbar ist der Innenminister auch über das Engagement der Nachbarländer, bereits dort ausreichend Möglichkeiten für Coronatests anzubieten: "Das beschleunigt deutlich den Ablauf an unseren Grenzen."

Ausnahmen von Einreisebeschränkungen aus Tschechien und Österreich - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt schnellstmögliche Festlegungen für unverzichtbare Berufspendler an: "Systemrelevante Betriebe und Einrichtungen müssen wir unbedingt am Lau

Damit unverzichtbare Arbeitskräfte aus Tschechien und Tirol weiterhin nach Bayern einreisen können, hat Innenminister Joachim Herrmann schnellstmögliche Festlegungen für diese Berufspendler angekündigt. "Wir müssen systemrelevante Betriebe und Einrichtungen in Bayern unbedingt am Laufen halten", betonte Herrmann. "Daher haben wir alle Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, betroffenen Berufspendlern unverzüglich die notwendigen Bescheinigungen auszustellen und uns bis spätestens morgen systemrelevante Betriebe und dort ausgeübte relevante Tätigkeiten zu melden. Wir übermitteln die Gesamtliste für Bayern dann umgehend an das Bundesinnenministerium." Grundlage für die Beurteilung sind in Absprache mit dem Bundesinnenministerium Leitlinien der EU Kommission (siehe https://ec.europa.eu/transparency/regdoc/rep/3/2020/DE/C-2020-2051-F1-DE-MAIN-PART-1.PDF, Ziffer 2). Darin sind unter anderem Arbeitskräfte der Arznei- und Lebensmittelproduktion, Mitarbeiter von Elektrizitäts- und Wasserwerken sowie Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie aufgeführt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Kabinett beschließt Novelle des Polizeiaufgabengesetzes - Weitere Behandlung im Landtag - Wichtiger Schritt für mehr Bürgerrechte und für effektive Gefahrenabwehr

Die Bayerische Staatsregierung hat nach Abschluss der Verbändeanhörung heute die Novelle des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) beschlossen. Der Gesetzentwurf wird nun zur weiteren Behandlung dem Landtag zugeleitet. "Mit der PAG-Novelle werden wir vor allem die Bürgerrechte stärken und noch klarer die Eingriffsbefugnisse definieren", betonte Innenminister Joachim Herrmann. Gleichzeitig werde die Polizei weiterhin auch künftig hocheffektiv eingreifen dürfen, um Bürgerinnen und Bürger vor Gefahren zu schützen. "Wir setzen mit dieser Novelle die Anregungen der PAG-Kom¬mission stimmig um und tragen den Vorgaben des Koalitionsvertrags Rechnung," bekräftigte der Minister.

Verkehrssicherheitsgewinnspiel 2020 'Bayern mobil - sicher ans Ziel': Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert glücklichem Gewinner - MINI Countryman als Hauptpreis - Neues Verkehrssicherheitsgewinnspiel 2021

Beim Verkehrssicherheitsgewinnspiel 2020 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' gingen bis zum Einsendeschluss am 1. Oktober 2020  mehr als 40.000 Einsendungen ein. Der Gewinner des Hauptpreises steht mittlerweile fest und hat heute einen von der BMW Group gestifteten MINI Cooper S E Countryman ALL4 in der BMW Welt in München unter strengen Corona-Schutzauflagen abgeholt. "Leider konnte ich dem Glückspilz aus dem Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg coronabedingt nicht persönlich gratulieren", erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Ich wünsche allzeit gute Fahrt!" Aufgrund der großen Resonanz kündigte Herrmann für 2021 bereits eine Fortsetzung des Verkehrssicherheitsgewinnspiels an. "Damit können wir unsere Bürgerinnen und Bürger aktiv in Fragen der Verkehrssicherheit einbinden", so der Minister, und weiter: "Ich hoffe, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Bürgerinnen und Bürger am Gewinnspiel beteiligen! Es wird ab Mai in den bayerischen Kommunen, in allen Polizeidienststellen und bei den bayerischen Sparkassen ausgelegt und auch im Internet abrufbar sein. Tolle Gewinne winken!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum 'Europäischen Tag des Notrufs' am 11.2.: Im Notfall unter '112' europaweit kostenfrei und schnell Hilfe holen

"Egal ob bei Feuer, einem ärztlichen Notfall oder einem Unfall: Europaweit können alle bei Unglücken kostenlos die '112' wählen und schnell Hilfe holen.", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des diesjährigen 'Europäischen Tags des Notrufs' am morgigen Donnerstag, 11. Februar 2021. Das Datum des Aktionstags, also der '11.2.', ist bewusst ausgewählt und steht für die lebensrettende Telefonnummer. Sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst sind unter dieser Nummer erreichbar. "Damit alle Menschen in Bayern zu jeder Tages- und Nachtzeit und egal in welcher Stress- und Ausnahmesituation sie sich gerade befinden wissen, dass sie die '112' wählen müssen, findet jährlich der 'Europäische Tag des Notrufs' statt. Um Leben zu retten, können wir nicht oft genug darauf hinweisen", so Herrmann. Das Innenministerium informiert morgen über diesen besonderen Tag umfangreich auf seinen Social-Media-Kanälen: www.facebook.com/baystmi, www.twitter.com/baystmi und www.instagram.com/baystmi.

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann und Digitalministerin Judith Gerlach begrüßen Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur Änderung des Kommunalrechts

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann und Digitalministerin Judith Gerlach begrüßen den Gesetzentwurf der beiden Regierungsfraktionen CSU und FW zur Änderung des Kommunalrechts, der heute im Landtag in Erster Lesung beraten wird. "Die Corona-Pandemie stellt auch die kommunalen Gremien vor große Herausforderungen", so Herrmann. "Mit dem Gesetzentwurf sollen die Kommunen auch in Form von Hybridsitzungen tagen können." Gerlach betonte: "Diese Änderung erleichtert ein kommunalpolitisches Amt nicht nur in der Corona-Zeit deutlich. Denn beispielsweise Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Eltern mit kleinen Kindern profitieren sehr davon, wenn sie an den Ratssitzungen von zu Hause aus teilnehmen können." Der Gesetzentwurf beruht auf Vorarbeiten des Bayerischen Innenministeriums. Er will die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen in der Corona-Pandemie verbreitern und Infektionskontakte vermeiden helfen. Insbesondere sollen die Kommunen entscheiden können, ob und inwieweit sich Mitglieder kommunaler Gremien zu Sitzungen audiovisuell zuschalten lassen können und dabei auch ein Stimmrecht haben.

Führungswechsel beim Zentralen Psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Dr. Hans-Peter Schmalzl in den Ruhestand und stellt Ulrich Rothdauscher als Nachfolger vor

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute den Leitenden Regierungsdirektor Dr. Hans-Peter Schmalzl offiziell aus dem Amt als Leiter des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei (ZPD) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. "Dr. Schmalzl ist ein hochgeschätzter Experte der Polizeipsychologie, der 37 Jahre hervorragende Arbeit im Dienst der Polizei geleistet hat. Es ist maßgeblich auch sein Verdienst, dass die psychosoziale Unterstützung unserer Polizeibeamten ein fester Bestandteil bei der Bewältigung von Einsatzlagen ist", sagte Herrmann bei der Verabschiedung. Dabei wurde gleichzeitig Polizeidirektor Ulrich Rothdauscher als neuer Leiter des ZDP in sein Amt eingeführt. "Mit Ulrich Rothdauscher haben wir einen exzellenten Nachfolger gefunden, der das richtige Rüstzeug für diese Tätigkeit mitbringt. Er hat den Polizeiberuf von der Pike auf gelernt, ist ein Mann der Polizeipraxis, weiß aus erster Hand um die Belastungen des Polizeialltags und hat große Erfahrung mit komplexen Einsatzlagen", so der Minister. 

Lückenhafte Corona-Überprüfungen der Flugpassagiere: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert hohe Bußgelder für Fluggesellschaften - Engmaschige Kontrollen durch die Polizei

Die Bundespolizei hat bei ihren verstärkten Corona-Gesundheitskontrollen am Münchner Flughafen vom 24. Januar 2021 bis einschließlich 4. Februar 2021 insgesamt 253 Verstöße wegen fehlender 'Digitaler Einreiseanmeldung' (DEA) und 210 Verstöße wegen fehlendem gültigen Corona-Testnachweis trotz entsprechender Verpflichtungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung festgestellt. Dazu kamen 317 Verstöße gegen das Beförderungsverbot gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung durch Fluggesellschaften. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der sich heute vor Ort ein Bild von den Kontrollen gemacht hat, kritisierte: "Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, vor dem Abflug bei allen Passagieren die erforderlichen Nachweise zu überprüfen. Gegebenenfalls muss der Mitflug verweigert werden." Um den Druck auf die Fluggesellschaften zu erhöhen, fordert Herrmann ein Bußgeld von mindestens 10.000 Euro pro Beförderungsverstoß.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum dramatischen Höhlenunglück in der Oberpfalz: Rettungseinsatz unter extrem erschwerten Bedingungen - Besonderer Dank an alle Einsatzkräfte

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum dramatischen Höhlenunglück in der Oberpfalz: "Ich bin bestürzt über den traurigen Unfall in der Mühlbachquellhöhle. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Verunglückten." Im Rahmen einer Expedition von vier erfahrenen Höhlentauchern kam eine Person in Not. Trotz schnell eingeleiteter und massiver Rettungsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät. "Mein besonderer Dank geht an die zahlreichen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Insbesondere zeigten die Kräfte von Wasserwacht, Bergwacht und der Höhlenrettung herausragendes Engagement und Professionalität bei dem Rettungseinsatz unter extrem erschwerten Bedingungen. Dieses schreckliche Ereignis zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist in unser bayerisches Einsatz- und Hilfeleistungssystem zu investieren, wie dies der Freistaat Bayern seit jeher tut," betonte der Minister.

Angespannte Infektionslage in Grenznähe zu Tschechien: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ordnet intensivere Kontrollen durch Bayerische Grenzpolizei an - Dank an Bundespolizei für verstärkten Einsatz

Angesichts der angespannten Infektionslage bayerischer Landkreise an der Grenze zu Tschechien hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verstärkte Kontrollen von Grenzpendlern, Grenzgängern und Reiserückkehrern durch die Bayerische Grenzpolizei im Rahmen der Schleierfahndung angeordnet. Zusätzliche Unterstützung kommt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei mit 'geschlossenen Einsatzeinheiten'. "Damit werden wir noch intensiver die Einhaltung der strengen Corona-Einreisebestimmungen überwachen", kündigte Herrmann an. Die Beamten kontrollieren dabei insbesondere die Einhaltung der Corona-Testpflicht und vor dem Hintergrund der wichtigen Quarantänevorschriften auch die Beachtung der Digitalen Einreiseanmeldung.

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Rund 235.000 Euro für Integrationsprojekt "Kulturdolmetscher plus" - Gut integrierte Migranten als Brückenbauer zwischen den Kulturen

"Das Projekt "Kulturdolmetscher plus" ist ein Gewinn für uns alle. Denn für eine gelungene Integration braucht es „Übersetzer“ und Brückenbauer zwischen den Kulturen. Wir haben daher die Mittel für das Projekt nochmals auf nunmehr 235.000 Euro aufgestockt", sagte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann. In Bayern leben viele Menschen mit vielfältigen Migrationshintergründen, die sich gut integriert haben. "Ihre Erfahrungen, sowie ihr Wissen über ihre Herkunftskultur ist eine große Bereicherung für neu Zugewanderte und für uns alle," betonte Herrmann und erklärte: "Mit der gezielten Ausbildung zum "Kulturdolmetscher" nutzen wir diese Ressource und binden erfolgreich integrierte Menschen mit sehr guten Deutschkenntnissen in den Integrationsprozess der Neuzugewanderten ein." Denn Menschen, die zu uns kommen, müssen neben sprachlichen auch kulturelle Hürden überwinden. "Die Kulturdolmetscher können hier unterstützen, sich im neuen Alltag zurechtzufinden, kulturelle Missverständnisse zu klären und so Konflikten entgegenzuwirken", so der Minister.

Rund 530.000 Euro Förderung für Integration von Frauen - Ausweitung des Projekts 'Lebenswirklichkeiten in Bayern' auf sechzehn Standorte - Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Zugehörigkeitsgefühl zugewanderter Frauen und Kinder stärken

"Unser erfolgreiches Werteprojekt "Lebenswirklichkeiten in Bayern" wird 2021 fortgesetzt und auf insgesamt sechzehn Standorte ausgedehnt", kündigte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann an. "Der Freistaat Bayern hat die Fördersumme auch nochmals kräftig auf rund 530.000 Euro erhöht." Mit dem Vorzeige-Projekt sollen Frauen und Kinder mit Migrationshintergrund mit unserem Alltag und unseren gesellschaftlichen Werten vertraut gemacht werden. Hierdurch soll das Selbstbewusstsein der Frauen und ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten gestärkt werden. "Um noch bessere Integrationserfolge zu erzielen, können erstmals auch Frauen ohne Migrationshintergrund in das Projekt einbezogen werden," teilte Herrmann mit. "Die hierdurch entstehenden interkulturellen Begegnungen und Bekanntschaften unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache und sind wichtig, um das Zugehörigkeitsgefühl zu unserer Gesellschaft zu stärken", betonte der Minister. "So schaffen wir es, das Verständnis füreinander sowie den gegenseitigen Respekt zu stärken und Vorurteile abzubauen."

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann als Schirmherr beim Jubiläum '100 Jahre Kommunalversicherung' der Versicherungskammer Bayern

Anlässlich des Jubiläums '100 Jahre Kommunalversicherung' hat Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann als Schirmherr der Veranstaltung die hohe Bedeutung der Versicherungskammer Bayern für die Kommunen betont: "Auch eine leistungsfähige Kommune ist leider nicht vor schweren Schadensereignissen gefeit. Gerade in diesen coronabedingt schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich auf einen starken Partner verlassen zu können." Die Kommunalversicherung biete den Gemeinden, Landkreisen und Bezirken die Möglichkeit, sich mit all ihren Einrichtungen gegen unvorhersehbare Ereignisse und damit eventuell einhergehende hohe finanzielle Belastungen unbegrenzt zu fairen Preisen zu versichern. Symbolisch digital überreichte Herrmann den Ehrenamtspreis 2021 der Versicherungskammer Stiftung für den Regierungsbezirk Oberbayern.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Entscheidung des Gesundheitsausschusses im Bundestag zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes: Weiterer wichtiger Schritt zur Rechtssicherheit für Notfallsanitäter

"Unserem Ziel, mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter zu schaffen, sind wir mit dem heutigen Beschluss des Gesundheitssauschusses im Bundestag einen großen Schritt nähergekommen." Mit diesen Worten begrüßte Innenminister Joachim Herrmann die Entscheidung des Ausschusses, dem Antrag der CDU/CSU zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes zu folgen. Dem heutigen Beschluss des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag war eine entsprechende Bundesratsinitiative von Bayern und Rheinland-Pfalz vorausgegangen. "Notfallsanitäter sollen im Notfall auch vor Eintreffen eines Arztes alle Hilfsmaßnahmen ergreifen dürfen, die zur Lebensrettung des Patienten notwendig sind. Einerseits profitieren hiervon alle Patienten in Notfallsituationen, die auf rasche Hilfe angewiesen sind. Andererseits schaffen wir mit der nunmehr beschlossenen Änderung auch Rechtsklarheit für unsere Notfallsanitäterinnen und –sanitäter", betonte Herrmann, der sich zwei Jahre lang für diese Neuregelung eingesetzt hatte.

Verschärfte Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltet neue Kartenanwendung zu Verbotsregelungen bei Hotspots frei

Seit 11. Januar 2021 gelten verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen: Für Personen, die in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern wohnen, sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Bezugspunkt ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Außerdem können die Kreisverwaltungsbehörden von Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern anordnen, dass touristische Tagesreisen in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind. "Um betroffenen Bürgerinnen und Bürgern die Einhaltung der Vorschriften zu erleichtern, haben wir auf https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/hotspotregionen/  eine neue Kartenanwendung freigeschaltet", erklärte heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Dort kann sich jeder schnell und übersichtlich über den aktuellen Stand informieren und insbesondere individuell prüfen, ab welchem Bereich die 15-Kilometer-Regel gilt und welcher Bewegungsradius noch zulässig ist." Herrmann erhofft sich dadurch, dass die Corona-Schutzregeln noch besser eingehalten werden.

Führungswechsel beim Polizeipräsidium Niederbayern: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Polizeipräsident Herbert Wenzl in den Ruhestand und stellt Manfred Jahn als Nachfolger vor - Manfred Gigler wird neuer Polizeivizepräsident - Zusätzli

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann das neue Führungsduo an der Spitze des Polizeipräsidiums Niederbayern vorgestellt. Polizeipräsident Herbert Wenzl geht mit Ablauf Januar 2021 in den Ruhestand. Neuer Polizeipräsident wird Wenzls bisheriger Vertreter, Polizeivizepräsident Manfred Jahn. Als neuer Polizeivizepräsident folgt Manfred Gigler, bislang Leiter des Sachgebiets 'Ordnungs- und Schutzaufgaben' im Führungsstab des Polizeipräsidiums Niederbayern. Wie Herrmann deutlich machte, sind beide ausgezeichnete Führungskräfte und bestens mit der niederbayerischen Polizei vertraut. "Mit Jahn und Gigler an der Spitze ist das Polizeipräsidium Niederbayern auch zukünftig hervorragend aufgestellt", erklärte Herrmann. "Darüber hinaus werden wir die niederbayerische Polizei bis 2025 um 434 auf insgesamt 2.583 Stellen verstärken."