Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat heute acht der neun Sportlerinnen und Sportler aus der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei empfangen, die an den Olympischen Winterspielen in Norditalien teilgenommen haben. „Mit einmal Bronze für Phillipp Nawrath mit der Mixed-Staffel und einer Silber- sowie einer Goldmedaille für die erst zwanzigjährige Magdalena Matschina im Doppelsitzer beim Rodeln waren die bayerischen Polizeispitzensportler so erfolgreich wie noch nie bei Olympia“, sagte Herrmann. Das sei der Lohn harter Arbeit – natürlich vor allem der Athletinnen und Athleten, aber auch begleitet von einem starken Team. Seit über dreizehn Jahren fördere der Freistaat erfolgreich den Spitzensport innerhalb der Polizeifamilie. Herrmann betonte: „Unsere Athletinnen und Athleten sind herausragende Repräsentanten der Bayerischen Polizei.“
Nach Abschluss der Ausbildung werden die Athletinnen und Athleten in der Sporttrainingsgruppe weiterverwendet, wo sie fast vollständig für den Sport freigestellt sind. „Derzeit befinden sich 54 Sportler in den Wintersport-Disziplinen in unserer Förderung“ so Herrmann. Besonders hervorzuheben sei der Frauenanteil, der fast die Hälfte der geförderten Sportler ausmacht. „Im Bereich Sommersport haben wir ähnliche Zahlen aufzuweisen, so dass wir in Bayern insgesamt knapp über 100 Spitzensportler in unserer Förderung haben.“ Die Spitzensportförderung erfolge im besten Teamplay mit 17 Sportverbänden, mit denen Kooperations- und Förderverträge bestehen. Die Verbände kümmerten sich weitestgehend um die sportliche Ausbildung, die Polizei um die berufliche. Herrmann will Förderstrukturen fortführen und bedarfsorientiert weiterentwickeln, aber auch mit den Verbänden noch intensiver zusammenarbeiten, um Spitzensport und Berufsqualifikation weiter zu verzahnen.
Herrmanns Fazit nach diesen olympischen Spielen: „Das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ hat unumwunden Gültigkeit. Der besondere Geist der Tage hat Sportler wie Zuschauer auch heuer wieder einmal in seinen Bann gezogen. Ich selbst war in der zweiten Woche vor Ort und habe unseren Athletinnen und Athleten die Daumen gedrückt. Eine unglaubliche Atmosphäre, die wir hoffentlich auch wieder in München bei Olympischen Spielen erleben dürfen.“
