Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Würzburg den Polizeipräsidenten von Unterfranken, Detlev Tolle, in den Ruhestand verabschiedet und Stefan Weis als Nachfolger in sein neues Amt eingeführt. Weis wird mit Wirkung zum 1. April 2026 Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Unterfranken. "Stefan Weis ist eine Top-Führungskraft und bringt mit einer idealen Kombination aus Erfahrung, Überblick und starker Persönlichkeit alles mit, um die Nachfolge von Detlev Tolle zu übernehmen", betonte Herrmann. Der Minister würdigte zudem die beeindruckende Karriere von Detlev Tolle: "Nach 46 Dienstjahren und davon über viereinhalb Jahre als Polizeipräsident von Unterfranken endet eine herausragende Polizeikarriere. Vom Polizeimeister bis zum Polizeipräsidenten haben Sie alle Ebenen der Bayerischen Polizei durchlaufen."
Detlev Tolle begann im Jahr 1980 im mittleren Polizeivollzugsdienst als Polizeimeister seine Polizeikarriere. Von dort führte sein Weg 1991 in den gehobenen und schließlich im Jahr 2000 in den höheren Polizeivollzugsdienst. Nach sieben Jahren bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Bereich der Aus- und Fortbildung leitete er die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und die Polizeiinspektion Schweinfurt, bevor er im Jahr 2017 zum Polizeivizepräsidenten der Bereitschaftspolizei ernannt wurde. Im Jahr 2021 wurde er dann Polizeipräsident der unterfränkischen Polizei. "Sie haben in verantwortlichen Positionen, auch unter Zeitdruck, stets richtige und wichtige Entscheidungen getroffen", lobte der Minister.
"Stefan Weis ist ein erfahrener Polizeibeamter, der seinen Beruf ebenfalls von der Pike auf gelernt hat. Er konnte in unterschiedlichen Bereichen, ob im Innenministerium oder als Polizeivizepräsident der Bereitschaftspolizei, umfassend überzeugen", so Herrmann. Ergänzend zu seinen laufenden Aufgaben wirkte Stefan Weis in verantwortlicher Funktion an mehreren bayernweit wichtigen Großprojekten mit. Dazu gehören unter anderem eine Arbeitsgruppe zur Modifizierung und Intensivierung der Nachwuchsgewinnung, die in der Gründung einer neuen Abteilung Polizei-Karriere endete und die Leitung der Task Force zum Aufbau eines Drohnenkompetenz-und -abwehrzentrums in Erding. "Sie haben mit außergewöhnlich hohem persönlichem Engagement, fundiertem Fachwissen und der nötigen Umsicht selbst anspruchsvollste Problemstellungen und Konfliktsituationen souverän gemeistert. Ihre Fachkompetenz und Ihr feines Gespür im Umgang mit Menschen werden von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets hochgeschätzt", lobte der Innenminister.
