Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt zum Schuljahresbeginn landesweite Aktion zur Gurt- und Kindersicherungspflicht an - Bayerische Polizei verstärkt Kontrollen

11.09.2026

Der Anteil ungesicherter Pkw-Insassen unter den tödlich Verunglückten in Bayern ist deutlich gestiegen: Im Jahr 2025 lag dieser Anteil bei 21,3 Prozent (2024: 16,8 Prozent). "Ein Sicherheitsgurt kann im entscheidenden Moment Leben retten", betont Innenminister Joachim Herrmann. Zum Schuljahresbeginn kündigt Herrmann deshalb eine landesweite Aktion an: Vom 15. bis 18. September 2026 verstärkt die Bayerische Polizei die Kontrollen rund um Schulen, Kindergärten und Schulwege. Im Fokus stehen die Gurt- und Kindersicherungspflicht. Auch die Bayerische Bereitschaftspolizei wird im Einsatz sein. 

Herrmann: "Der Schulweg soll sicher sein – und das beginnt bereits beim Einsteigen ins Auto. Wer sich anschnallt und Kinder richtig sichert, kann Leben schützen." Der Minister erklärte, dass die Aktion für das Thema sensibilisieren soll und sich insbesondere an Eltern, Kinder und alle Pkw-Insassen richtet. Im vergangenen Jahr kamen in Bayern 249 Personen bei Pkw-Unfällen ums Leben, davon 53 ohne angelegten Sicherheitsgurt. Zudem kam ein ungesichert mitfahrendes Kind ums Leben. Bis Ende Juni 2026 starben bereits 23 Menschen auf Bayerns Straßen, weil sie nicht angeschnallt waren. Zudem kam erneut ein ungesichert mitfahrendes Kind ums Leben.
 
Weitere Informationen zur Verkehrsunfallentwicklung in Bayern, zum Verkehrssicherheitsprogramm 2030 "Bayern mobil – sicher ans Ziel" sowie zum neuen Verkehrssicherheitsgewinnspiel "Sicherheit kommt gut an" finden Sie unter www.sichermobil.bayern.de.