Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht Bilanz zur landesweiten Aktion der Bayerischen Polizei zum Schuljahresbeginn zur Gurt- und Kindersicherungspflicht - Weiterhin konsequentes Vorgehen gegen Gurtmuffel

22.09.2026

Die Bayerische Polizei hat vom 15. bis 18. September 2026 im Rahmen ihrer landesweiten Aktion zum Schuljahresbeginn verstärkt die Einhaltung der Gurt- und Kindersicherungspflicht kontrolliert. Innenminister Joachim Herrmann zog heute Bilanz: „Leider ist die Zahl der festgestellten Gurtverstöße im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen – von 1.048 auf 1.082. Auch die Zahl der Bußgelder wegen fehlender oder falscher Kindersicherung lag mit 416 über dem Vorjahreswert von 411. Es ist verantwortungslos, Kinder im Auto nicht ordnungsgemäß zu sichern. Das ist lebensgefährlich – auch auf kurzen Strecken. Anschnallen rettet Leben.“ 

Im vergangenen Jahr kamen in Bayern 249 Personen bei Pkw-Unfällen ums Leben, davon 53 ohne angelegten Sicherheitsgurt. Zudem kam ein ungesichert mitfahrendes Kind ums Leben. Bis Ende Juni 2026 starben bereits 23 Menschen auf Bayerns Straßen, weil sie nicht angeschnallt waren. Zudem kam erneut ein ungesichert mitfahrendes Kind ums Leben. „Wir müssen diesen Leichtsinn endlich stoppen und dafür sorgen, dass alle Fahrzeuginsassen jederzeit angeschnallt sind. Schon ein kurzer Moment der Nachlässigkeit kann tödlich enden“, betonte Herrmann.
 
Die Bayerische Polizei werde deshalb auch künftig konsequent gegen Gurtverstöße vorgehen und ein besonderes Augenmerk auf die richtige Sicherung von Kindern im Fahrzeug legen. Begleitet wurde die Aktion von zahlreichen Infoständen und Präventionsveranstaltungen der Polizei.