Bayerns Kommunalminister Joachim Herrmann weiht Gedenkstele zur Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen ein: Gemeinsam gegen jede Form von Antisemitismus, Hass und Gewalt
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute mit dem Erlanger Oberbürgermeister, Dr. Florian Janik, in Erlangen die Gedenkstele zur Erinnerung an den am 19. Dezember 1980 ermordeten Rabbiner Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke eingeweiht. "Dieses brutale Verbrechen macht uns alle noch immer tief betroffen. Die Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke wachzuhalten, ist unsere gemeinsame Verantwortung. Hier und in ganz Bayern darf kein Platz für Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit sein." Daher engagiere sich Herrmann auch nach Kräften für die Stärkung des interreligiösen Dialogs: "Denn Religionen tragen die Werte von Menschenwürde und Solidarität in die Welt. Beides, ein Leben in Sicherheit und ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt, das sind wir gerade auch den Opfern von Antisemitismus wie Shlomo Lewin und Frida Poeschke schuldig!"
