Innenminister Joachim Herrmann stellt das Lagebild Bayern Hasskriminalität 2025 vor: Weiterer Anstieg der Straftaten - Digitale Hasskriminalität bleibt ernstes Problem

Die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten im Bereich der Hasskriminalität in Bayern ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Das zeigt das aktuelle Lagebild des Bayerischen Landeskriminalamts. Innenminister Joachim Herrmann stellte die Zahlen heute vor. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei insgesamt 2.084 Straftaten. Das sind 3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2024: 2.021). Über 70 Prozent dieser Taten waren politisch rechts motiviert (1.459). Besonders häufig handelte es sich um fremdenfeindliche (1.891), ausländerfeindliche (785) und antisemitische Straftaten (543). Die Zahl der Opfer reduzierte sich von 296 im Jahr 2024 auf 231 im Jahr 2025. Herrmann betonte: "Hasskriminalität ist ein Angriff auf unsere Werte und unser Zusammenleben. Wir lassen keinen Raum für Intoleranz und gehen konsequent gegen jede Form von Hass und Hetze vor." Der Minister stellte verschiedene Maßnahmen vor, mit denen Hasskriminalität noch stärker bekämpft und ihr vorgebeugt werden soll. 

Bayern und Österreich bauen Polizeikooperation weiter aus: Konsequenter Grenzschutz und verstärkter gemeinsamer Einsatz gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Bei einem Arbeitstreffen am Rande des Österreichischen Blasmusikforums im Stift Ossiach in Kärnten haben sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und sein österreichischer Amtskollege Gerhard Karner zu aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die weitere Vertiefung der bayerisch-österreichischen Polizeikooperation sowie die konsequente Umsetzung des europäischen Asylpakts. Herrmann betonte: "Wir werden den engen Schulterschluss mit unseren österreichischen Partnern im Polizeibereich weiter ausbauen. Unser gemeinsames Ziel ist ein konsequenter Grenzschutz und ein noch entschlosseneres Vorgehen gegen die organisierte internationale Schlepperkriminalität."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht Bilanz für 2025: Entwaffnung von Extremisten schreitet konsequent voran - Waffenbehörden entwaffnen 33 Personen verhängen 46 Waffenbesitzverbot

„Die bayerischen Waffenbehörden konnten durch ihr konsequentes Vorgehen weitere Erfolge bei der Entwaffnung von Extremisten erzielen“, sagte Innenminister Joachim Herrmann mit Blick auf die Jahresbilanz 2025. Hiernach sei es den Waffenbehörden gelungen, im vergangenen Jahr 33 Extremisten zu entwaffnen und 46 Waffenbesitzverbote zu verhängen. Joachim Herrmann betonte: „Die bayerischen Waffenbehörden unternehmen große Anstrengungen, damit Extremisten keinen Zugang zu Waffen haben.“ 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der FUNKE Fachtagung in Augsburg: Schutz der Bevölkerung oberste Priorität - 450.000 Einsatzkräfte als Rückgrat des Bevölkerungsschutzes in Bayern - Freistaat investiert kraftvoll in Katastrophenschutz

Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat heute auf der Fachtagung FUNKE, dem Führungsunterstützungsnetzwerk für Katastrophenschutzeinheiten der Versicherungskammer-Stiftung, die zentrale Bedeutung des Bevölkerungsschutzes hervorgehoben: “Die Stärkung der Resilienz und Krisenfestigkeit ist für unsere Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Denn erst durch die Gewährleistung von Schutz und Sicherheit schaffen wir die Grundbedingungen für unsere freiheitliche Demokratie und die Stabilität unseres Gemeinwesens.“ Einen entscheidenden Beitrag hierzu leisten die rund 450.000 aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehren, der freiwilligen Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks in Bayern. “Sie sind das Rückgrat unseres Bevölkerungsschutzes und verdienen für ihren Dienst an der Gesellschaft Respekt, Wertschätzung und die bestmögliche Anerkennung durch den Staat“, so der Minister weiter. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beim Jahresempfang des Bayerischen Soldatenbundes in Gunzenhausen: "Wir brauchen eine noch stärkere Bundeswehr"

"Ihr Einsatz als Soldatin, Soldat oder als Reservist ist ein überaus kostbarer Dienst für unser Land und seine Menschen. Wir brauchen eine starke Bundeswehr, wenn wir in unserem Land in Sicherheit und Frieden leben wollen." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute beim Jahresempfang des Bayerischen Soldatenbundes 1874 in Gunzenhausen. Als Bindeglied zwischen der Zivilbevölkerung und den Streitkräften leiste der Bayerische Soldatenbund einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. "Der Bayerische Soldatenbund pflegt und vermittelt bedeutende Werte wie Gemeinschaft, Zusammenhalt, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der BR-Fanpremiere zur Verabschiedung der Münchner Tatort-Kommissare: "Batic und Leitmayr haben Fernsehgeschichte geschrieben"

Nach mehr als drei Jahrzehnten verabschiedet sich eines der bekanntesten Ermittlerduos des deutschen Fernsehens: Ivo Batic und Franz Leitmayr aus der Krimireihe Tatort. Verkörpert von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl prägten sie über viele Jahre den Münchner Tatort, die Landeshauptstadt wurde zu einem der markantesten Schauplätze der Reihe. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte bei der offiziellen Verabschiedung im Rahmen der BR-Fanpremiere in der Hochschule für Fernsehen und Film München: "Für viele – mich eingeschlossen – gehört der Münchner Tatort zum Sonntagabend einfach dazu. Batic und Leitmayr haben Fernsehgeschichte geschrieben und München zu einer der prägenden Tatort-Städte gemacht." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Diskussionsveranstaltung der Volkshochschule München: Feiertage schützen - Religiöse und gesellschaftliche Werte bewahren

"Feier- und Gedenktage sind weit mehr als freie Tage im Kalender: Sie sind Elemente des kollektiven Gedächtnisses eines Volkes und Ausdruck der kulturellen und religiösen Prägung eines Landes.“ Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute bei einer Diskussionsveranstaltung der Volkshochschule München zum Thema 'Unterbrechung des Profanen – Wie viele kirchliche Feiertage können und wollen wir uns leisten?' gesagt. Viele der gesetzlichen Feiertage in Bayern seien christliche Feste, die im Brauchtum und im religiösen Gedächtnis verankert seien und Schlüsselereignisse wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten hervorheben. Diese Feste stärkten laut Herrmann Werte wie Nächstenliebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit und trügen damit zur Identifikation mit dem Menschenbild der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bei. “Feiertage sind Teil unserer Geschichte, Teil unserer Gegenwart und als wichtiger Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes“, betonte Herrmann. 

269 neue Kommissarinnen und Kommissare für die Bayerische Polizei - Innenminister Joachim Herrmann bei der Diplomierungsfeier des Fachbereichs Polizei der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern

269 Absolventinnen und Absolventen haben das Studium der 3. Qualifikationsebene am Fachbereich Polizei der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern an den Studienorten Fürstenfeldbruck, Sulzbach-Rosenberg und Kastl erfolgreich abgeschlossen. Sie werden künftig als Kommissarinnen und Kommissare die Bayerische Polizei unterstützen. Bei der Diplomierungsfeier in Fürstenfeldbruck sagte Innenminister Joachim Herrmann heute: "Sie haben Ihr Studium an der Kommissarsschule erfolgreich abgeschlossen und sind bestens ausgebildet für die vielfältigen Herausforderungen, die Sie erwarten. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz, Ihre Ausdauer und Ihr Engagement für die Sicherheit in unserem Land. Kehren Sie stets sicher aus jedem Einsatz zurück." 

Bayerisches Landesamt für Bevölkerungsschutz startet am 15. April - Innenminister Joachim Herrmann: "Wir stärken die Führungsstrukturen für den Bevölkerungsschutz"

Das deutschlandweit erste Landesamt für Bevölkerungsschutz entsteht in Bayern und nimmt zum 15. April 2026 seine Arbeit auf. Hierüber hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute den Ministerrat informiert. "Mit dem neuen Landesamt stärken wir die Führungsstrukturen für den Bevölkerungsschutz auf Landesebene nachhaltig. Wir verbessern damit die organisationsübergreifende strategische Vorbereitung von Einsatzlagen, intensivieren die Durchführung von Übungen auf allen Ebenen sowie übergreifend und tragen zugleich aktiv zu einer regelmäßigen Überprüfung von Einsatzkonzeptionen bei. Das Landesamt wird zu einer Stärkung der Krisenresilienz in Bayern beitragen, auch die Handlungsfähigkeit jedes Einzelnen bei der Bewältigung von Krisen und Katastrophen wird gestärkt." 

Präsidentenwechsel beim Polizeipräsidium Unterfranken: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Detlev Tolle und führt Stefan Weis als Nachfolger in sein neues Amt ein

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Würzburg den Polizeipräsidenten von Unterfranken, Detlev Tolle, in den Ruhestand verabschiedet und Stefan Weis als Nachfolger in sein neues Amt eingeführt. Weis wird mit Wirkung zum 1. April 2026 Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Unterfranken. "Stefan Weis ist eine Top-Führungskraft und bringt mit einer idealen Kombination aus Erfahrung, Überblick und starker Persönlichkeit alles mit, um die Nachfolge von Detlev Tolle zu übernehmen", betonte Herrmann. Der Minister würdigte zudem die beeindruckende Karriere von Detlev Tolle: "Nach 46 Dienstjahren und davon über viereinhalb Jahre als Polizeipräsident von Unterfranken endet eine herausragende Polizeikarriere. Vom Polizeimeister bis zum Polizeipräsidenten haben Sie alle Ebenen der Bayerischen Polizei durchlaufen." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der mittelfränkischen Bezirksdelegiertenversammlung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands: "Unsere jungen Leute brauchen Vorbilder - Vorbilder wie Sie"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute bei der mittelfränkischen Bezirksdelegiertenversammlung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands in Gunzenhausen betont: "Nur gemeinsam wird gelingen, was uns allen am meisten am Herzen liegt: Beste Chancen für junge Menschen in unserem Land, die sie in Freiheit, Frieden und Vielfalt selbstbestimmt ergreifen und mit Leben füllen können." Für die Bayerische Staatsregierung sei es wichtig, in den Schulen Verständnis und Begeisterung für die Demokratie zu wecken und zu vertiefen. "Doch die höchsten Ideale bleiben Theorie, wenn wir nicht beherzte Pädagoginnen und Pädagogen haben, die sie vorleben und weitergeben. Demokratie, Rechtstaatlichkeit und die Werte unseres freiheitlichen Gemeinwesens sind auf den ersten Blick abstrakt. Unsere jungen Leute brauchen darum Vorbilder – Vorbilder wie Sie", so Herrmann. 

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann beim 75-jährigen Jubiläum des 'Stadtverbandes für Sport Bamberg': Eine Institution, die verbindet

 „Sie blicken zurück auf ein Dreiviertel-Jahrhundert voller Engagement, Gemeinschaft und Begeisterung für den Sport. Es sind Jahrzehnte, in denen Menschen Verantwortung übernommen, Vereine aufgebaut, Kinder und Jugendliche begleitet und den Sport in Bamberg zu dem gemacht haben, was er heute ist: ein lebendiger, unverzichtbarer Teil des gesellschaftlichen Lebens.“ Mit diesen Worten gratulierte Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann dem 'Stadtverband für Sport Bamberg' zu dessen 75-jährigem Jubiläum.

GETEX 2026 - Terrorabwehrübung von Bayerischer Polizei und Bundeswehr in Dachau - Innenminister Joachim Herrmann zieht positives Fazit: Vertrauensvolle Partnerschaft im Ernstfall entscheidend für den Einsatzerfolg

Vom 16. bis 20. März 2026 findet die bundesweite gemeinsame Terrorabwehrübung "GETEX 2026" von Polizei und Bundeswehr statt. Ziel ist, die gemeinsame Einsatzbewältigung in besonderen Gefahrenlagen weiter zu verbessern. Unter der Koordination des Landes Schleswig-Holstein nehmen die Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Rheinland-Pfalz sowie Schleswig-Holstein jeweils mit einem eigenen Landesszenario an der Übung teil. Der Übungsanteil in Bayern läuft vom 17. bis 19. März 2026 auf dem Gelände der VI. Bereitschaftspolizeiabteilung in Dachau. Rund 150 Kräfte der Bayerischen Polizei, 25 Feldjäger des Feldjägerregiments 3 aus München und 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München üben die Zusammenarbeit an einem komplexen Anschlagsszenario zum Thema Sabotage. Zusätzlich sind etwa 120 Übungsdarsteller der Bayerischen Polizei im Einsatz. Innenminister Joachim Herrmann zog heute ein positives Fazit: "Die Zusammenarbeit zwischen Bayerischer Polizei und Bundeswehr wird immer enger, besser und professioneller. Diese vertrauensvolle Partnerschaft ist im Ernstfall entscheidend für den Einsatzerfolg." 

Neuer Polizeivizepräsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei - Innenminister Joachim Herrmann entscheidet: Michael Libionka folgt auf Stefan Weis - "Routinierter Einsatzprofi mit Führungsstärke"

Die Bayerische Bereitschaftspolizei bekommt einen neuen Polizeivizepräsidenten: Innenminister Joachim Herrmann hat den Leitenden Polizeidirektor Michael Libionka zum neuen Vizechef im Bereitschaftspolizeipräsidium in Bamberg bestellt. Er folgt auf Stefan Weis, der zum 1. April 2026 das Amt des Polizeipräsidenten beim Polizeipräsidium Unterfranken übernimmt. Herrmann sagte: "Michael Libionka ist ein routinierter Einsatzprofi. Er kennt die verschiedensten Bereiche der Bayerischen Polizei und hat bereits wichtige Aufgaben im Präsidium der Bereitschaftspolizei ausgeübt. Seine Führungsstärke und seine hohe Einsatzkompetenz machen ihn zur idealen Besetzung für die herausgehobene Funktion als Vizepräsident im 'Hauptquartier' der Bereitschaftspolizei." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt Kriminalstatistik 2025 vor: Beste Sicherheitslage im Freistaat seit 1978 - Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote - Umfassende Maßnahmen für noch mehr Sicherheit

"Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021 hatten wir im vergangenen Jahr 2025 die seit 1978 beste Sicherheitslage. Das ist eine großartige Bilanz, die alle Behauptungen einer dauernden Zunahme von Kriminalität widerlegt." Dieses Fazit zog Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute in München bei der Vorstellung der Kriminalstatistik für das Jahr 2025. Die Kriminalitätsbelastung in Bayern ist im letzten Jahr erneut zurückgegangen: Die Bayerische Polizei registrierte 4.094 Straftaten pro 100.000 Einwohner (ohne ausländerrechtliche Delikte wie illegale Einreise oder illegalen Aufenthalt) – ein Rückgang um 4,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 (4.300). Die Aufklärungsquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 66 Prozent. 
 
Herrmann: "Diese Zahlen sind ein klares Zeichen: Unsere Sicherheitsstrategie greift. Und das macht sich im Alltag für viele Menschen deutlich bemerkbar. Der jüngste BayernTrend von Infratest dimap zeigt: Fast 80 Prozent der Befragten sind mit der Sicherheit und Ordnung im Freistaat zufrieden oder sehr zufrieden. Wir ruhen uns auf diesen Erfolgen aber nicht aus. Wir wollen Bayern noch sicherer machen." 
 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Kundgebung iranischer Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: 'Solidarität mit der Sonne-und-Löwe-Revolution im Iran' - "Für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung im Iran"

„Wir stehen gemeinsam an der Seite derer, die im Iran für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung kämpfen. Dieser Einsatz kennt keine Landesgrenzen. Er vereint Menschen und hält uns zusammen.“ Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der heutigen Kundgebung 'Solidarität mit der Sonne-und-Löwe-Revolution im Iran', die heute in Erlangen stattgefunden hat und von Studentinnen und Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg organisiert wurde. „Wir erleben gerade einen historischen Moment im Nahen Osten. Zum ersten Mal seit langer Zeit erscheint ein echter Machtwechsel im Iran möglich. Die Menschen im Land wollen endlich Veränderung und wir unterstützen sie dabei, so gut wir können. Die Freiheit im Iran ist jetzt mehr als nur Hoffnung. Sie ist eine reale Möglichkeit – trotz aller Unwägbarkeiten“, erklärte Herrmann. 

Meilenstein beim Schutz der bayerischen EU-Außengrenzen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt die Einführung des neuen Entry/Exit Systems (EES) der EU am Nürnberger Flughafen vor - Enormer Sicherheitsgewinn und wichtiger Baustein der Asylwende

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute am Nürnberger Flughafen die Einführung des neuen Entry/Exit Systems (EES) der EU bei der Bayerischen Polizei vorgestellt. Herrmann betonte: “Mit der Einführung des EES an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen haben wir einen Meilenstein beim Schutz der bayerischen EU-Außengrenzen erreicht. Das EES ist seit wenigen Tagen an allen drei großen bayerischen Verkehrsflughäfen im Einsatz.“ Durch das neue System werden die Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen erstmals schengenweit erfasst – und zwar digital, biometrisch gestützt und in Echtzeit. Erhoben werden künftig Lichtbilder, Fingerabdrücke sowie Angaben aus dem Reisepass der ein- und ausreisenden Person und in einer zentralen Datenbank gespeichert, die mit den nationalen Grenzkontrollsystemen der Mitgliedstaaten verbunden ist. „Das EES schafft damit Transparenz und verbessert nachhaltig die Datenlage für Sicherheitsbehörden im gesamten Schengenraum“, bekräftigte der Minister.

Bayerns Kommunalminister Joachim Herrmann weiht Gedenkstele zur Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen ein: Gemeinsam gegen jede Form von Antisemitismus, Hass und Gewalt

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute mit dem Erlanger Oberbürgermeister, Dr. Florian Janik, in Erlangen die Gedenkstele zur Erinnerung an den am 19. Dezember 1980 ermordeten Rabbiner Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke eingeweiht. "Dieses brutale Verbrechen macht uns alle noch immer tief betroffen. Die Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke wachzuhalten, ist unsere gemeinsame Verantwortung. Hier und in ganz Bayern darf kein Platz für Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit sein." Daher engagiere sich Herrmann auch nach Kräften für die Stärkung des interreligiösen Dialogs: "Denn Religionen tragen die Werte von Menschenwürde und Solidarität in die Welt. Beides, ein Leben in Sicherheit und ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt, das sind wir gerade auch den Opfern von Antisemitismus wie Shlomo Lewin und Frida Poeschke schuldig!"

450 Jahre Juliusspital Würzburg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Stiftung bewahrt humanitären Auftrag - Klinikum Würzburg Mitte mit 30.000 Patienten pro Jahr elementarer Baustein der Gesundheitsversorgung

Zum 450. Stiftungstag des Würzburger Juliusspitals würdigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dessen lange Tradition und die vielfältigen sozialen Aufgaben der Stiftung. Gegründet 1576 von Fürstbischof Julius Echter mit dem Grundgedanken „Helfen und Heilen“, sei die Stiftung unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Gesundheits und Sozialversorgung und habe sich über die Jahrhunderte zu einem modernen Träger entwickelt: “Aus dem Hospital ist das Klinikum Würzburg Mitte geworden, das mit aktuell 30.000 stationären Patienten pro Jahr einen elementaren Baustein der Gesundheitsversorgung in Unterfranken darstellt.“ Herrmann machte deutlich, dass die Stiftung das Klinikum in den letzten Jahren mit hohen finanziellen Beträgen unterstützen musste. Er bedanke sich deshalb bei den Landkreisen Main-Spessart und Würzburg sowie der Stadt Würzburg für die jüngste Unterstützungszusage zur Finanzierung der Geburtsabteilung. “Die Bayerische Staatsregierung setzt sich zudem nachdrücklich dafür ein, dass auf Bundesebene endlich die Voraussetzungen für eine konstante und belastbare Finanzierung der Krankenhäuser geschaffen werden“, bekräftigte der Minister. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigt zum Weltfrauentag am 8. März das Engagement von Frauen bei der Bayerischen Polizei - Zentrale Rolle für die Sicherheit im Freistaat

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März würdigt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den herausragenden Einsatz der Frauen bei der Bayerischen Polizei. "Mit hoher Professionalität, ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein und großem persönlichen Engagement leisten sie tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit im Freistaat", betont Herrmann. Frauen prägen nach den Worten des Ministers die Polizei in sämtlichen Aufgabenbereichen – vom Streifendienst über die Kriminalpolizei bis hin zu Führungspositionen auf höchster Ebene.