Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann beim gemeinsamen Fastenbrechen der Islamischen Gemeinde Penzberg: Vorurteile abbauen und Zusammenhalt stärken
Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat heute am gemeinsamen Fastenbrechen der Islamischen Gemeinde Penzberg teilgenommen und dabei hervorgehoben: "Zusammen Bräuche zu teilen, aufeinander zuzugehen und Gemeinschaft bewusst zu leben, das sind die stärksten Brücken, die wir bauen können. So überwinden wir Vorurteile, lernen einander wirklich kennen, schließen Freundschaften und stärken das Miteinander und den Zusammenhalt in unserem Land." Zum ersten Mal seit fast einem Jahrhundert haben in diesem Jahr die christliche Fastenzeit und der islamische Ramadan zeitgleich begonnen – gemeinsam das Fastenbrechen zu begehen sei ein starkes Signal für ein gelingendes gesellschaftliches Zusammenleben über die Grenzen der Religionen hinweg. "Nur im Dialog miteinander können wir Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Menschen fördern. Denn es ist oft das fehlende Wissen über andere, das empfänglich macht für Intoleranz, Vorbehalte und Hetze." Der interreligiöse Dialog schaffe dabei mehr Verständnis füreinander und trage zum friedlichen Zusammenleben in einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft bei. "Es ist immer besser, miteinander zu sprechen, statt nur übereinander. Ich bin überzeugt: unsere Demokratie braucht dringend auch ein gelingendes Miteinander in religiösen Fragen", erklärte Herrmann.
