Herrmann, Füracker und Eisenreich stellen den Bericht zur Cybersicherheit in Bayern 2026 vor: Anhaltend hohe Bedrohungslage - Behörden und KRITIS verstärkt im Visier der Angreifer
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Finanzminister Albert Füracker und Justizminister Georg Eisenreich haben heute den Bericht zur Cybersicherheit in Bayern 2026 vorgestellt. Demnach ist die Bedrohungslage im Cyberraum so vielschichtig wie nie zuvor und die Angriffsszenarien werden immer komplexer. Neben Wirtschaftsunternehmen gerieten im letzten Jahr immer häufiger Behörden und KRITIS-Einrichtungen ins Visier der zunehmend professionell agierenden Angreifer. Im Jahr 2025 wurden mehr als 49.400 Fälle von Cybercrime bei der Bayerischen Polizei angezeigt – die Dunkelziffer liegt vermutlich um ein Vielfaches höher. Innenminister Herrmann betonte: "Der Schutz unserer Bevölkerung, der Wirtschaft und unseres Staates vor Cyberkriminalität muss besondere Priorität haben. Durch die konsequente Nutzung aller zur Verfügung stehenden Lageinformationen, die regelmäßige und enge Zusammenarbeit aller Cybersicherheitsbehörden und das proaktive Management der Risiken sind wir für die Herausforderungen im Cyberraum gut aufgestellt."
